Die Auslandsfinanzierung

Der alljährliche Urlaub ist für die meisten Menschen die mit Abstand schönste Zeit des Jahres. Wie schön wäre es, wenn man nicht immer auf ein Hotel oder eine Pension angewiesen wäre, sondern gleich selber ein Haus an einem schönen Flecken besitzen würde?! Dieser Traum kann durchaus Wirklichkeit werden - mit einer Auslandsfinanzierung.

Je stärker sich der Trend ausbildet, gänzlich aus Deutschland auszuwandern oder aber sich einen Feriensitz im Ausland zu erwerben, desto mehr springen auch die Banken auf diesen Zug auf und versuchen, den Kunden diese Wünsche zu erfüllen. Für denjenigen, der sich im Ausland eine Immobilie kaufen möchte, ist das natürlich perfekt, schließlich arbeitet er mit einer deutschen Bank zusammen, kann sich also sicher sein, dass er nicht über den Tisch gezogen wird und alles nach festen Regeln abläuft.

Auslandsfinanzierungen bringen jedoch auch einige spezielle Anforderungen mit. So ist es in der Regel absolut notwendig, dass sich die zu finanzierende Immobilie in einem Land der Europäischen Union befindet - in Übersee oder in Ländern außerhalb der Europäischen Union sind die Gesetze einfach zu andersartig.
Zudem ist es in der Regel erforderlich, dass die Immobilie in fester Bauweise und in einem erschlossenen Wohngebiet gebaut wird - kurz gesagt wird eine Lehmhütte am Strand von Griechenland also nicht finanziert.

Aufgrund der meist etwas komplexeren Abwicklung und der anfallenden Gebühren, ist eine Auslandsfinanzierung in aller Regel etwas teurer als eine Finanzierung innerhalb Deutschlands. Aufgrund der sehr unterschiedlichen Immobilienpreise ist hier jedoch ein enormer Unterschied zwischen den einzelnen Ländern innerhalb Europas zu beobachten.