Die Europäische Zentralbank mit Sitz in Frankfurt am Main hat Ihren Leitzins heute um 0,25 Prozentpunkte gesenkt. Damit steht der Leitzins in der Geschichte der EZB erneut auf einem Rekordtief. Der bis mindestens Anfang Mai gültige Leitzinssatz beträgt nun 1,25%.
(www.zinsentwicklung.net) Die Entscheidung des geldpolitischen Ausschusses der EZB fiel überraschend aus. Analysten und Entscheidungsträger der größten europäischen Banken rechneten mit einer noch stärkeren Anpassung des Zinssatzes nach unten. Die meisten sind von einer Senkung um 0,50 Prozentpunkte auf 1,0% ausgegangen. Die EZB will sich wohl noch ein wenig Luft nach unten lassen, um so noch Raum für spätere Regulierungsmöglichkeiten zu haben. Auch die Leser von www.zinsentwicklung.net haben mehrheitlich eine stärkere Anpassung erwartet. In der Leitzinsumfrage März 2009 erwarteten 48% der Befragten eine Zinsanpassung von 0,5% auf 1,0%. Nur 34% der Befragten lagen mit Ihrer Einschätzung richtig, dass der Zinssatz um 0,25% auf den nun gültigen Wert von 1,25% angepasst wird.
Was die EZB mit den Zinssenkungen erreichen möchte, ist die Ankurbelung der Konjunktur. Sinkt der Leitzins, werden mit etwas Verzögerung auch die Konditionen für Kredite und Finanzierungen günstiger. Es wird gehofft, dass Firmen dadurch animiert werden, wieder vermehrt zu investieren und Geld auszugeben, um so die Belebung des Geldkreislaufes zu fördern. Das Geld nicht auszugeben, sondern zu sparen, wird auf der anderen Seite nämlich immer weniger attraktiv. Die Sparzinsen sind in den letzten Wochen immer weiter gesunken.
Fraglich ist jedoch auch, inwiefern sich die Leitzinssenkung und eventuell weitere Senkungen auf die Bauzinsen auswirken werden. Das Zinsniveau ist derzeit so günstig wie schon seit Jahren nicht mehr. Selbst für Finanzierungen mit einer langen Zinsbindungsfrist lassen sich hervorragende Konditionen für eine lange Zeit festzurren. Ein weiterer starker Fall der Bauzinsen scheint demnach nicht wahrscheinlich. Wem also die aktuellen Tagesgeld- und Festgeldzinsen zu wenig lukrativ sind, der tut gut daran vorhandenes Kapital mit für die Finanzierung von Ausbau und Verschönerung der eigenen vier Wände zu verwenden. Hier ist das Geld zum einen als solide Wertanlage für das Alter gut angelegt, zum anderen kann man sich jeden Tag an dem erfreuen, was der Kapitaleinsatz erwirkt hat.
(www.zinsentwicklung.net) Die Entscheidung des geldpolitischen Ausschusses der EZB fiel überraschend aus. Analysten und Entscheidungsträger der größten europäischen Banken rechneten mit einer noch stärkeren Anpassung des Zinssatzes nach unten. Die meisten sind von einer Senkung um 0,50 Prozentpunkte auf 1,0% ausgegangen. Die EZB will sich wohl noch ein wenig Luft nach unten lassen, um so noch Raum für spätere Regulierungsmöglichkeiten zu haben. Auch die Leser von www.zinsentwicklung.net haben mehrheitlich eine stärkere Anpassung erwartet. In der Leitzinsumfrage März 2009 erwarteten 48% der Befragten eine Zinsanpassung von 0,5% auf 1,0%. Nur 34% der Befragten lagen mit Ihrer Einschätzung richtig, dass der Zinssatz um 0,25% auf den nun gültigen Wert von 1,25% angepasst wird.
Ergebnis Leitzinsumfrage März 2009
Was die EZB mit den Zinssenkungen erreichen möchte, ist die Ankurbelung der Konjunktur. Sinkt der Leitzins, werden mit etwas Verzögerung auch die Konditionen für Kredite und Finanzierungen günstiger. Es wird gehofft, dass Firmen dadurch animiert werden, wieder vermehrt zu investieren und Geld auszugeben, um so die Belebung des Geldkreislaufes zu fördern. Das Geld nicht auszugeben, sondern zu sparen, wird auf der anderen Seite nämlich immer weniger attraktiv. Die Sparzinsen sind in den letzten Wochen immer weiter gesunken.Fraglich ist jedoch auch, inwiefern sich die Leitzinssenkung und eventuell weitere Senkungen auf die Bauzinsen auswirken werden. Das Zinsniveau ist derzeit so günstig wie schon seit Jahren nicht mehr. Selbst für Finanzierungen mit einer langen Zinsbindungsfrist lassen sich hervorragende Konditionen für eine lange Zeit festzurren. Ein weiterer starker Fall der Bauzinsen scheint demnach nicht wahrscheinlich. Wem also die aktuellen Tagesgeld- und Festgeldzinsen zu wenig lukrativ sind, der tut gut daran vorhandenes Kapital mit für die Finanzierung von Ausbau und Verschönerung der eigenen vier Wände zu verwenden. Hier ist das Geld zum einen als solide Wertanlage für das Alter gut angelegt, zum anderen kann man sich jeden Tag an dem erfreuen, was der Kapitaleinsatz erwirkt hat.
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