Dass die Weltwirtschaft sich derzeit inmitten einer der größten Rezessionen der letzten Jahrzehnte befindet, ist inzwischen wohl auch dem größten Optimisten klar geworden. So gut wie alle Wirtschaftszweige sind von der Krise betroffen - neben dem produzierenden Gewerbe müssen auch immer mehr Dienstleistungsunternehmen dem wirtschaftlich schwierigen Umfeld Rechnung tragen und Einsparungen tätigen.
(www.zinsentwicklung.net) Viele Kreditausfälle und große Unsicherheiten mit bestehenden Krediten haben die Banken zusätzlich dazu gebracht, dass sie wesentlich vorsichtiger bei der Kreditvergabe geworden sind und Unternehmen es heute sehr schwer haben, überhaupt noch an "frisches Kapital" zu gelangen. Genau das ist es aber, was die Wirtschaft benötigt - ohne frisches Geld wird jede Volkswirtschaft einfach abgewürgt.
Interessanterweise ist es nun aber eine Bank, die bei diesen Problemen für Abhilfe sorgen kann - die Europäische Zentralbank. Zugegebenerweise handelt es sich hier nicht um eine klassische Bank, das Wirtschaften der EZB ist jedoch durchaus mit dem der Geschäftsbanken zu vergleichen. Es gehört zu den wichtigsten Aufgaben der EZB, als Geldgeber für die Geschäftsbanken zu fungieren, den Kapitalfluss also immer am Leben zu erhalten. Für das verliehene Geld verlangt die EZB jedoch von den Banken einen Zins, den so genannten "Leitzins". Dieser liegt derzeit bei 1,00% - ein Wert, der erst durch die jüngsten Zinssenkungen erreicht wurde und einen historischen Tiefstand definiert.
Je günstiger die EZB nämlich das Geld an die Banken verleiht, desto günstiger können diese es wiederum an Privatpersonen und Unternehmen vergeben und die Wirtschaft wird auf diese Weise am Leben erhalten.
Eine sehr interessante Frage ist nun, ob die EZB die Leitzinsen noch weiter senken wird - zum Beispiel auf ihrer Sitzung im Juni 2009. Wird der Zins auf weniger als 1,00% fallen?
Nun, diese Frage hängt im Wesentlichen von zwei Faktoren ab: 1. Wie reagiert die Wirtschaft auf die bereits durchgeführten Zinssenkungen und 2. Wie verhält es sich mit der Inflationsrate im Euroraum. Trotz der Nennung als zweite Frage ist die Inflationsrate dabei eigentlich der wichtigere Faktor, denn die EZB kann im Wesentlichen als Währungs- und erst nachrangig als Wirtschaftshüter aufgefasst werden.
Betrachtet man die aktuelle Situation, so könnte es schon sein, dass der Zins noch ein wenig weiter sinkt, sowohl die Inflationsrate, wie auch die wirtschaftliche Gesamtsituation könnten nämlich durchaus besser aussehen - was nun aber wirklich geschehen wird, wissen nur die Verantwortlichen bei der EZB.
(www.zinsentwicklung.net) Viele Kreditausfälle und große Unsicherheiten mit bestehenden Krediten haben die Banken zusätzlich dazu gebracht, dass sie wesentlich vorsichtiger bei der Kreditvergabe geworden sind und Unternehmen es heute sehr schwer haben, überhaupt noch an "frisches Kapital" zu gelangen. Genau das ist es aber, was die Wirtschaft benötigt - ohne frisches Geld wird jede Volkswirtschaft einfach abgewürgt.
Interessanterweise ist es nun aber eine Bank, die bei diesen Problemen für Abhilfe sorgen kann - die Europäische Zentralbank. Zugegebenerweise handelt es sich hier nicht um eine klassische Bank, das Wirtschaften der EZB ist jedoch durchaus mit dem der Geschäftsbanken zu vergleichen. Es gehört zu den wichtigsten Aufgaben der EZB, als Geldgeber für die Geschäftsbanken zu fungieren, den Kapitalfluss also immer am Leben zu erhalten. Für das verliehene Geld verlangt die EZB jedoch von den Banken einen Zins, den so genannten "Leitzins". Dieser liegt derzeit bei 1,00% - ein Wert, der erst durch die jüngsten Zinssenkungen erreicht wurde und einen historischen Tiefstand definiert.
Je günstiger die EZB nämlich das Geld an die Banken verleiht, desto günstiger können diese es wiederum an Privatpersonen und Unternehmen vergeben und die Wirtschaft wird auf diese Weise am Leben erhalten.
Eine sehr interessante Frage ist nun, ob die EZB die Leitzinsen noch weiter senken wird - zum Beispiel auf ihrer Sitzung im Juni 2009. Wird der Zins auf weniger als 1,00% fallen?
Nun, diese Frage hängt im Wesentlichen von zwei Faktoren ab: 1. Wie reagiert die Wirtschaft auf die bereits durchgeführten Zinssenkungen und 2. Wie verhält es sich mit der Inflationsrate im Euroraum. Trotz der Nennung als zweite Frage ist die Inflationsrate dabei eigentlich der wichtigere Faktor, denn die EZB kann im Wesentlichen als Währungs- und erst nachrangig als Wirtschaftshüter aufgefasst werden.
Betrachtet man die aktuelle Situation, so könnte es schon sein, dass der Zins noch ein wenig weiter sinkt, sowohl die Inflationsrate, wie auch die wirtschaftliche Gesamtsituation könnten nämlich durchaus besser aussehen - was nun aber wirklich geschehen wird, wissen nur die Verantwortlichen bei der EZB.
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